Unsere Austauschschulen im Ausland (Columbia und Polanow)
Schüleraustausch mit den USA (Columbia) 2026
Schüleraustausch Gedern–Columbia 2026 | Woche 1
Was für ein Start! Am 06.06. durften wir unsere 10 Gäste der Columbia High School in Gedern begrüßen. Ein besonderes Highlight: Die Feuerwehr Gedern eskortierte den Bus durch die Stadt bis zur Schule.
Beim Welcome BBQ in der Remise kamen Gastfamilien, Schülerinnen und Schüler zusammen, genossen einen tollen Abend und bestaunten den von der Columbia AG einstudierten Line Dance. Außerdem ging es nach Frankfurt mit Paulskirche, Kaisersaal, Goethe-Haus, Zeil, Eisernem Steg und einer Mainfahrt 🚢 – eine perfekte Mischung aus Geschichte, Shopping und Abenteuer. Ein weiterer Höhepunkt war unser Ausflug nach Merkers und Point Alpha.
Schüleraustausch Gedern–Columbia 2026 | Woche 2
Die zweite Woche war etwas ruhiger – aber genauso voller schöner Momente.
Beim Stand-Up-Paddling am Niddastausee in Schotten hatten alle trotz frischer Temperaturen viel Spaß. Besonders beeindruckend: Unsere amerikanischen Gäste absolvierten sogar erfolgreich das Bronze-Abzeichen dafür.Ein besonderer Dank geht an Herrn Reiländer für seine Unterstützung und Begleitung.
Zwischen den Ausflügen präsentierten unsere Gäste ihre Heimat, ihre Schule und das Leben in den USA. Das Interesse unserer Schülerinnen und Schüler am Austauschprogramm war groß. Beim Hessischen Abend genossen wir regionale Spezialitäten, spannende Präsentationen und einen gelungenen Karaoke-Abend.
Am 19.06. hieß es dann leider Abschied nehmen. Zwei Wochen voller Freundschaften, gemeinsamer Erlebnisse und unvergesslicher Erinnerungen gingen viel zu schnell vorbei.
Wir sind dankbar für diese Zeit, werden unsere Gäste vermissen und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen.
Der Schüleraustausch 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig internationale Begegnungen sind. Aus Fremden wurden Freunde, aus gemeinsamen Aktivitäten entstanden Erinnerungen, die weit über diese zwei Wochen hinausreichen werden.
Im kommenden Schuljahr können sich GSG Schüler für den Besuch in Illinois, Columbia im März und April 2027 bewerben. Ausschlaggebend bei der Auswahl sind die Arbeits- und Sozialverhalten.
„Erfahrungen aus erster Hand sammeln“ – 17. Schüleraustausch der Gesamtschule Gedern mit der Columbia High School in Illinois, USA
Fünfundzwanzig Gederner Schülerinnen und Schüler verbrachten vom 26. März bis zum 1. April aufregende Tage in der Kleinstadt Columbia, dessen historische Entwicklung zu einem großen Teil durch die Einwanderung von 156 Bewohnern des ehemaligen Dorfs „Wernings“ / bei Wenings im Jahre 1842 geprägt wurde. An diese Verbindung erinnern heute noch drei Statdbezirke in Columbia mit den Namen „Gedern Village“, „Gedern Estates“ und auch „Wernings Village“.
Wie bei jedem Austausch war die Zusammenarbeit der verantwortlichen Lehrkräfte und der beiden unterstützenden Verschwisterungsvereine bei der Zusammenstellung und Durchführung des Programms wichtig: So fanden Tagesausflüge nach St.Louis zur GATEWAY ARCH sowie einem Baseball Spiel der CARDINALS als auch Fahrten innerhalb des Kreises Monroe und entlang des Mississippis statt. Dabei erfuhr die deutsche Schülergruppe viel Wissenswertes und hatte Spaß, all dies gemeinsam erkunden zu können.
An neun Tagen nahmen sie am Schulunterricht der Columbia High School teil, wobei sie je nach persönlichem Interesse ihre eigenen Stundenpläne zusammenstellen konnten. Ein großer Bestandteil des Unterrichts war es auch, den amerikanischen Schülern anhand der mitgebrachten Power-Point Präsentationen Aspekte des deutschen Alltags zu zeigen. Themen waren unter anderen TRAVEL THROUGH HESSE, GERMAN FOOD, WOMEN`s SOCCER IN GERMANY oder GERMAN INVENTIONS. Die insgesamt dreizehn Referate wurden ebenfalls an der Columbia Middle School, der privaten katholischen Schule Immaculate Conception School und beim Spring Dinner Meeting des dortigen Verschwisterungsvereins präsentiert; das Publikum war immer wieder von den sprachlichen Fähigkeiten der Gederner beeindruckt. Bei dem diesjährigen Austausch waren auch etliche Tänzerinnen der GSG Teil der Gruppe; sie brachten ihre aktuelle Choreografie „Ein Albtraum“ mehrmals auf die Bühne.
Besonders der Ausflug nach St. Louis mit dem Baseballspiel, das Zusammenleben und die herzliche Gastfreundschaft in ihren „Host Families“, das Kennenlernen von vielen neuen Freunden sowie die lockere amerikanische Umgangsweise im Alltag hat den Gedernen gefallen.
Bevor es am 13. April wieder Abschied nehmen hieß, freuten sich alle auf einen letzten Höhepunkt: am Samstag Abend fand die PROM der High School statt. Festlich gekleidet warteten alle nach einem Abendmenü auf die Inthronisation des Prom King und der Prom Queen, bevor der Abend mit Tanz und Party ausklang.
Die GAPP-Koordinatoren Britta Schäfer-Clarke und Taylor Nickerson sowie Begleitlehrer Andreas Heuser waren sich mit ihren Schülergruppen einig, dass dieser bereits zum siebzehnten Mal stattgefundene Besuch in den USA alle Erwartungen erfüllt hatte und wünschen sich, dass nun begonnene Freundschaften lange noch weitergeführt werden.
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Die Austauschgruppe mit ihren neuen Sweatshirts an der Einfahrt zur Columbia High School
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Eine der dreizehn Präsentationen im Klassenraum der Columbia Middle School
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Überreichung der Anerkennungsurkunden durch den Bürgermeister der Stadt Columbia Bob Hill im Rathaus
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Die Gederner und ihre Gastgeber mit dem Willkommensplakat des Verschwisterungsvereins Sister Cities am Rathaus in Columbia
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Gemeinsames Debattieren der Gederner und ihrer Gastgeber im Deutschklassenraum an der Columbia High School
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Festlich gekleidet bei der PROM 202
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Am Denkmal der berühmt gewordenen politischen Debatte zwischen Stephen Douglas und Abraham Lincoln in Alton
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Die riesigen Getreidesilos in Alton mit der roten Markierungslinie des Mississippi Hochwassers von 1993
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Die Gederner Gruppe vor einem in der Columbia High School gemalten Bild der GATEWAY ARCH
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Die Gastfamilie empfängt ihren Austauschschüler Phil Keutzer mit einem selbst gestalteten Willkommensplakat
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Lehrer Team USA-Austausch 2025
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Selbstgebackene Welcome -Cookies einer Gastmutter
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Welcome Poster für Jessica Belz
Schüleraustausch mit Polen (Polanow)/Gedern 2026
Aus Begegnung wird Gemeinschaft
Schüleraustausch stärkt Partnerschaft zwischen Gedern und Polanów
Gedern. Unter dem Motto „Aus Begegnung wird Gemeinschaft“ fand vom 1. bis 7. Juni 2026 die diesjährige deutsch-polnische Schülerbegegnung zwischen der Gesamtschule Gedern und der Zespół Szkół Publicznych w Polanowie statt. Eine Woche lang standen Freundschaft, kultureller Austausch und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt.
Zu Gast in Gedern waren 25 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte aus der polnischen Partnerstadt Polanów. Gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnerinnen und -partnern verbrachten sie eine abwechslungsreiche Woche im Kinder- und Jugendferiendorf Ober-Seemen. Betreut wurde die Begegnung auf deutscher Seite von Ingrid Haesler, Nicole Hofmann und Christian Wesely, auf polnischer Seite von Dorota Wójcicka-Popowicz, Edyta Knitter und Maciej Drela.
Das Programm bot zahlreiche Höhepunkte. Nach dem Kennenlernen und einer Stadtrallye durch Gedern mit Besuch des Gederners Sees stand ein gemeinsamer Schulbesuch an der Gesamtschule Gedern auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler nahmen an kreativen Angeboten wie Kochen, Werken und Kunst teil, besuchten gemeinsam den Deutschunterricht und lernten den Schulalltag ihrer Austauschpartner kennen. Ein sportlicher Nachmittag mit Leichtathletik, Fußball und Tanz sorgte zusätzlich für viele gemeinsame Erlebnisse.
Ein besonderer Höhepunkt war der Familientag, an dem die polnischen Gäste einen Tag in den Familien ihrer deutschen Gastgeber verbrachten. Dabei entstanden viele persönliche Begegnungen und Einblicke in das Alltagsleben beider Länder. Weitere Programmpunkte waren ein Ausflug nach Frankfurt mit dem Besuch der Bildungsstätte Anne Frank, ein Besuch des Prämienmarktes in Lauterbach sowie Freizeit- und Begegnungsangebote im Feriendorf.
Beim gemeinsamen Abschlussabend blickten die Jugendlichen auf eine erlebnisreiche Woche zurück. Viele neue Freundschaften waren entstanden, Sprachbarrieren waren überwunden worden und aus anfänglicher Neugier war echte Gemeinschaft geworden – ganz im Sinne des Mottos der Begegnung.
Der diesjährige Besuch knüpfte an den erfolgreichen Aufenthalt der Gederner Schülerinnen und Schüler in Polanów im Jahr 2025 an. Viele der Kontakte bestehen inzwischen über den eigentlichen Austausch hinaus fort und werden über soziale Medien und private Treffen gepflegt. Bereits während der Begegnung wurde die nächste Austauschwoche vorbereitet: Die polnische Partnerschule sprach eine Einladung für das kommende Jahr aus. Die nächste Schülerbegegnung soll vom 31. Mai bis 6. Juni 2027 erneut in Polanów stattfinden.
Ein solcher Austausch wäre ohne zahlreiche Unterstützer nicht möglich. Ein besonderer Dank gilt dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), das die Begegnung maßgeblich gefördert hat. Ebenso bedanken sich die Beteiligten bei der Sanddorf-Stiftung, dem Verschwisterungsverein Gedern–Polanów e.V. sowie der Stadt Gedern für ihre finanzielle und organisatorische Unterstützung. Darüber hinaus gilt ein herzlicher Dank den Gastfamilien, die mit großem Engagement zum Gelingen des Austauschs beigetragen haben.
Die Begegnung hat erneut gezeigt, wie wichtig persönliche Kontakte für ein gemeinsames Europa sind. Aus einer Woche des Kennenlernens sind viele Freundschaften entstanden – und aus Begegnung wurde Gemeinschaft.
„Kultur entdecken, Freundschaften schließen“ – Schüleraustausch der Gesamtschule Gedern mit der Zespół Szkół Publicznych w Polanowie
Ein Rückblick auf eine besondere Woche in Polen voller Begegnung und europäischem Miteinander
„Wir sehen uns nächstes Jahr in Gedern!“ – Mit diesen Worten verabschiedeten sich zahlreiche deutsche und polnische Jugendliche am Ende einer spannenden, emotionalen und erlebnisreichen Woche im westpommerschen Polanów. Vom 23. bis 28. Mai 2025 fand dort der diesjährige Schüleraustausch zwischen der Gesamtschule Gedern und der Zespół Szkół Publicznych w Polanowie statt. Es war ein Projekt mit Geschichte und Zukunft, getragen von rund 50 Teilnehmenden – Schülerinnen und Schülern beider Länder sowie sieben Lehrkräften – und ermöglicht durch die enge Städte- und Schulpartnerschaft zwischen Gedern und Polanów.
Die Anreise erfolgte am Freitag. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die polnischen Lehrkräfte bezog die Gruppe das Haus „Leśny Dworek“, ein tolles Gästehaus mit einem großen Garten am Rande von Polanów. Von dort aus wurde das abwechslungsreiche Programm bestritten, das sowohl Raum für kulturelles Lernen als auch für persönliche Begegnung ließ.
Für viele war es das erste Mal in Polen, für manche sogar die erste Reise ohne Eltern ins Ausland. Doch schnell war die anfängliche Unsicherheit vergessen – mit Händen und Füßen, überwiegend Englisch, aber auch ein paar Wörtern Deutsch oder Polnisch und vor allem mit viel Offenheit entstand ein Miteinander, das von Tag zu Tag enger wurde.
Bereits am nächsten Tag wartete eine Stadtralley durch Polanów auf die deutsch-polnischen Gruppen. Dabei mussten sie Sehenswürdigkeiten entdecken, kleine Aufgaben lösen und kreativ zusammenarbeiten. Auf diese Weise lernten die Gäste nicht nur die Stadt, sondern vor allem auch ihre polnischen Partner besser kennen. Am Nachmittag und Abend wurde das Gelände von Leśny Dworek zum Schauplatz von Sportspielen, Gesprächen und ersten gemeinsamen Aktivitäten. Die lockere Atmosphäre und das Vertrauen, das von den begleitenden Lehrkräften bewusst gefördert wurde, halfen dabei, die Gruppen zu durchmischen und neue Freundschaften entstehen zu lassen.
Danzig und Westerplatte: Geschichte ganz nah
Ein Ausflug der besonderen Art führte die Gruppe am Montag nach Danzig. Die Jugendlichen erkundeten in kleinen Gruppen die Altstadt, staunten über die Architektur, besuchten die Marienkirche und informierten sich über die wechselvolle Geschichte der Stadt. Ein besonders stiller und bewegender Moment entstand auf der Westerplatte, dem Ort, an dem 1939 mit dem Angriff auf ein polnisches Munitionslager durch deutsche Truppen der Zweite Weltkrieg begann. Viele der Jugendlichen waren sichtlich bewegt, als sie dort standen – an einem Ort, der Symbol ist für Leid und Schuld, aber heute auch für Versöhnung und Verständigung. Hier wurde europäische Geschichte lebendig – und gemeinsam erinnert.
In den Tagen davor und danach prägten intensive Gespräche, gemeinsame Freizeitaktivitäten und zahlreiche kleine Momente den Austausch. Zwischen den Programmpunkten gab es Volleyballmatches, Musik und Spiele sowie einfach Zeit zum Reden. Lehrkräfte der polnischen Schule organisierten verschiedene Bewegungsspiele und Gruppenchallenges, bei denen Lachen und Teamgeist im Vordergrund standen.
Auch der Schulbesuch war ein wichtiger Bestandteil des Programms. Die deutschen Jugendlichen waren an diesem Tag Gäste in der Zespół Szkół Publicznych w Polanowie. Sie erhielten Führungen durch das Schulgebäude, nahmen an Unterrichtseinheiten teil und kamen mit polnischen Schülerinnen und Schülern ins Gespräch. Der Unterschied zu deutschen Schulen war für viele spannend – besonders beeindruckten die modernen Fachräume und die ruhige Atmosphäre in den Klassen. Dieser Einblick in das Bildungssystem des Partnerlandes förderte das Verständnis füreinander und ermöglichte neue Perspektiven.
Alltag teilen, Gastfreundschaft erleben
Ein weiterer zentraler Baustein des Austauschs war der sogenannte Familientag. Dabei begleiteten die deutschen Jugendlichen ihre Austauschpartner in deren Familien. Ob beim gemeinsamen Kochen, einem Spaziergang, einem Ausflug an den See oder einfach beim Zusammensitzen – dieser Tag war für viele besonders intensiv. In einem geschützten Rahmen erfuhren die Gäste, wie ihre Partner leben, was sie essen, welche Werte in ihren Familien zählen und wie viel Herzlichkeit in der Begegnung stecken kann. Viele berichteten im Nachhinein, dass dies einer der bewegendsten Momente der Woche war – nicht selten wurden Selfies gemacht und Versprechen gegeben, den Kontakt zu halten.
Ein echtes Highlight war der Tag an der Ostsee in Darłowo. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren die Jugendlichen an einen nahegelegenen Strand. Hier wurde gebadet, gespielt, gelacht und geredet. Die Freude über das schöne Wetter und die gemeinsame Zeit war spürbar. Der Strandtag wirkte fast wie ein kleines Ferienerlebnis innerhalb des Austauschs.
Am letzten Abend war es dann Zeit für den polnisch-deutschen Abend in Leśny Dworek. Viele Familien der polnischen Schülerinnen und Schüler kamen hinzu. Am Lagerfeuer und mit Musik und Tanz ließen die Jugendlichen die Woche Revue passieren. Und als schließlich die ersten Tränen flossen und Umarmungen länger wurden, war klar: Dieser Austausch hatte etwas bewegt. Die Woche in Polanów war geprägt von Respekt, Offenheit und echter Neugier. Die Schülerinnen und Schüler beider Länder begegneten sich nicht als Fremde, sondern als Gleichaltrige, die ähnliche Fragen und Hoffnungen bewegen. Sie lernten Unterschiede kennen, entdeckten Gemeinsamkeiten und machten die Erfahrung, dass es mehr Verbindendes als Trennendes gibt.
Möglich wurde all das nur durch das Engagement vieler Menschen und Institutionen. Ein besonderer Dank gilt dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), das durch seine finanzielle Förderung maßgeblich zum Gelingen beigetragen hat. Auch die Stadt Gedern und der Verschwisterungsverein Gedern-Polanów e.V. unterstützten das Projekt großzügig. Ohne diesen Rückhalt wäre ein Austausch in dieser Form nicht denkbar. Von deutscher Seite begleiteten Frau Hofmann, Frau Kakol und Herr Wesely das Projekt mit hohem persönlichen Einsatz und großer pädagogischer Umsicht. Ihr Engagement – in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung – wurde von Schülerseite wie auch von den Eltern sehr geschätzt.
Und wie geht es weiter?
Die Planungen für den Gegenbesuch in Gedern sind bereits im Gange. Vom 1. bis 7. Juni 2026 werden die polnischen Schülerinnen und Schüler die Wetterau kennenlernen – und die Jugendlichen aus Gedern werden nun die Rolle der Gastgeber übernehmen. Die Vorfreude darauf ist groß, die Einladung ist ausgesprochen und viele der polnischen Jugendlichen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.
So endet eine Woche, die mehr war als ein gewöhnlicher Austausch. Sie war ein Zeichen für gelebtes Europa, für Völkerverständigung, für Freundschaft und dafür, dass aus Begegnungen Brücken werden können. Wer einmal dabei war, wird diesen Austausch nicht vergessen.